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Sonntag, 14. September 2008

Funktionen des Essen - Gesundheitliche Funktion

Bei der Beurteilung, ob die Ernährung gesundheitsförderlich ist oder nicht, muss eine sehr breite Kette unter den spezifischen Bedingungen der jeweiligen Lebensweise beurteilt werden:
• Beschaffenheit des Nahrungsmittelangebots
• Ausgaben für Nahrungsmittel
• Verwendung der Nahrungsmittel und ihre Verteilung innerhalb des Haushalts
• Nahrungsverbrauch, Nährstoffzufuhr und Stoffwechselfunktion
Dazu gehört auch die Betrachtung der biochemischen und anthropometrischen Parameter, die die Entstehung von ernährungsbezogenen Erkrankungen begünstigen oder sogar verursachen können und die als Risikomarker dienen.
Wichtigste Merkmale einer weniger gesundheitsförderlichen Ernährung sind erstens eine dem körperlichem Bedarf nicht entsprechende, überhöhte Energiezufuhr, die für den Risikomarker Übergewicht verantwortlich gemacht wird; zweitens eine einseitige, unausgewogene Ernährung, im besonderen ein hoher Anteil an gesättigten Fetten als Risikofaktor für eine Vielzahl von Erkrankungen, das Fehlen von Ballaststoffen sowie frischem Obst und Gemüse, die das Risiko zahlreicher Erkrankungen senken.

Samstag, 13. September 2008

Funktionen von Essen - Status Funktion

Status-Funktion
Essen kann Freundschaft, Zugehörigkeit, Festtagsstimmung und Nähe, ebenso sozialen Status, Macht, Hierarchie und Ausgrenzung signalisieren.
Statushohe Lebensmittel sind beispielsweise Champagner, erlesene Weine, teures, sehr zartes Fleisch, Öko-Brot, teure und edle Öle usw. Kennzeichnend für Lebensmittel dieser Art sind die vergleichsweise hohen Preise. Ein besonderes Öl kann beispielsweise schon etwa um DM 25 kosten. Für übliche Öle aus Sonnenblumenkernen oder Mais wird ungefähr nur ein Sechstel ausgegeben. Allerdings wissen alle beim Einkauf, dass andere, die sich solche hochpreisigen Produkte leisten, als Menschen einer besonderen Kategorie angesehen werden können.
Mit statushohen Lebensmitteln ist somit das Gefühl von Exklusivität, von Auserlesenem, von hoher Lebenskultur, hohen Ansprüchen und hochentwickeltem Geschmack und häufig auch die Einschätzung einer aufgeklärten Esskultur verbundenen. Die Tatsache, dass sich die meisten dieses nicht leisten können oder vielleicht sogar nicht zu schätzen wissen, wertet diese Lebensmittel zusätzlich auf. So muss man schon ein Weinkenner sein, um einen erlesenen Wein würdigen zu können.
Zudem können durch Nahrung und Essen Selbstwertgefühl und emotionale Sicherheit erzeugt werden, gleichermaßen Ängste und Schuldgefühle. Das konkrete Essverhalten ist in hohem Maße anfällig für soziale Beeinflussungen, für soziale Normen und kulturelle Regeln.
Die massive Wirkung von sozialen Wertvorstellungen wird am modernen Schlankheitsideal nur allzu deutlich. Insbesondere in der westlichen Wohlstandsgesellschaft existiert ein zunehmend negatives Image von Übergewichtigkeit. Übergewichtigen wird ein undiszipliniertes Ernährungsverhalten, mangelnde Selbstkontrolle und allgemein eine Abweichung von der dominierenden Leistungsideologie unterstellt.
Insbesondere Mädchen und Frauen verbinden mit dem äußeren Aussehen und seit einigen Jahrzehnten mit Schlanksein hohe persönliche Bewertung, Achtung und damit auch Selbstwertgefühl. Bevorzugt Mädchen und Frauen registrieren, dass ihre Geschlechtsgenossinnen, die die gewünschten Merkmale aufweisen, hohe Zuwendung und Beachtung genießen, in vielen alltäglichen Lebenszusammenhängen Bevorzugungen erfahren.
Umgekehrt erleben Mädchen und Frauen, die glauben, diese begehrten äußeren Erscheinungsformen nicht aufzuweisen, dass sie diese Art der Bewunderung, der Beachtung, der Bevorzugung nicht erfahren, eher im Gegenteil: Sie fühlen sich abgewertet, verhöhnt, ignoriert. In der Hoffnung, diese privilegierte Position der Schönen, Begehrten und Bewunderten beziehen zu können, sind viele Mädchen und Frauen nicht selten nahezu wahnhaft darum bemüht, diesem vermeintlichen Ideal der Schlankheit nachzueifern und darüber ihr natürliches Bedürfnis, sich ausgewogen und hinreichend zu ernähren, in gesundheitsschädigender Weise zu unterdrücken.

Freitag, 12. September 2008

Funktionen von Essen - Kommunikative Funktion

Ernährung hat immer auch soziale, kulturelle und psychische Funktionen. Nahrung ist ein wichtiges Ausdrucksmittel für soziale Beziehungen und Kommunikation. Die Bedeutung der kommunikativen Funktion von Essen wird von gutsituierten Personen außerordentlich hoch geschätzt. Sich zum Essen zu verabreden ist oft ein Anlass, soziale Kontakte zu pflegen bzw. „wichtige Dinge zu besprechen“.
Erfüllt sich ein Sozialhilfeempfänger den Wunsch nach Geselligkeit, indem er mit jemandem „Essen geht“, hat das anschließend vorrangig negative Konsequenzen für sein Budget. Besuch zu empfangen, scheitert vor allem in Haushalten, die schon lange arm sind, häufig daran, dass man sich des Zustandes der Wohnungseinrichtungen schämt.
Da man dem Gast ebenso häufig auch nichts Adäquates anbieten kann, liegt es nahe, lieber niemanden einzuladen. Familien mit Kindern leisten sich zuweilen den Besuch in einem Fast-food-Restaurant. Die Befriedigung sozialer und psychischer Bedürfnisse in bezug auf Essen und Trinken kostet somit Geld, das Sozialhilfeempfänger nicht haben.

Donnerstag, 11. September 2008

Funktionen von Essen - Vielfalt

Ernährung erfüllt aber nicht nur das Bedürfnis der körperlichen Existenzerhaltung. Es gibt wohl kaum einen Bereich im menschlichen Leben, in dem natürliche und soziale Bedürfnisse des Menschen enger und vielfältiger verzahnt sind als in dem der Ernährung. Eine vorrangige und ausschließliche Beschreibung der Ernährung in ihren materiell-biologischen Funktionen ist unzulänglich.

Mittwoch, 16. April 2008

Aminosäuren und Beta-Glucane bringen den Stoffwechsel in Ordnung

Die Aminosäuren Arginin, Lysin und Ornithin bewirken eine vermehrte Ausschüttung des Wachstumshormons aus der Gehirn-Anhangsdrüse. Das Wachstumshormon mobilisiert Fett aus den Fettpölsterchen und führt es der Verbrennung in den Mitochondrien zu. Darauf beruht die Verwendung von Aminosäuren zur Gewichtsreduzierung.

Im Gerstenextrakt sind die pflanzlichen und löslichen Ballaststoffe Beta-Glucane enthalten. Wissenschaftliche Studien zeigen neben Gewichtsoptimierung auch eine Cholesterin- und Blutzuckersenkende Wirkung der Beta-Glucane auf. Dadurch kommt es zu einer Senkung von Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin, des „schlechten Cholesterins“also, während das „gute Cholesterin“ sich nicht ändert. Dieser positive Effekt auf das Herz-/Kreislaufsystem ist auch für Aminosäuren wissenschaftlich belegt.

Na dann: ran an den Speck

Dienstag, 11. März 2008

Der gläserne Patient?


Lästige Papierberge und Aktenstapel sollen in Arztpraxen bald der Vergangenheit angehören: Die seit langem angekündigte elektronische Gesundheitskarte wird jetzt eingeführt. Trotz langer Vorbereitungszeit erfolgt dies nach Ansicht von Experten zu einem zu frühen Zeitpunkt: „Es ist traurig, dass nach so einer langen Vorbereitungszeit wichtige Tests immer noch fehlen“, erklärt Rainer Glück vom Chaos Computer Club (CCC) im Gespräch mit den im Biermann Verlag erscheinenden GesundheitsNachrichten. „Wir haben den Eindruck, dass die Karte kurzfristig und verzweifelt in den Markt gedrückt wird“, so Glück weiter.

Der Chaos Computer Club ist ein Verein technik-affiner und -kritischer IT-Anwender, der die Gefahren einer immer technisierter werdenden Welt beleuchtet. Seine Expertise wird von Politik und Wirtschaftsunternehmen geschätzt. Der CCC kritisiert an der elektronischen Gesundheitskarte vor allem, dass Daten der Patienten zentral gespeichert werden. Denn die Erfahrung habe gezeigt, dass zentrale Datenspeicherung auf Dauer nicht vor Zugriffen schütze. Auch die Möglichkeit, Mehrwertdienste anzubieten, erscheint den Experten fraglich: „Die Bundesregierung geht bisher nicht darauf ein, was es mit diesen Diensten auf sich hat“, bemerkt Glück gegenüber den GesundheitsNachrichten.

Donnerstag, 8. November 2007

per Schicksal zum Nichtraucher?


Ich habe mir letzte Woche den Innenminiskus verletzt und hüpfe seitdem wie Rumpelstilzchen duch die Wohnung.
Diese Verletztung hat mich enorm über die Wertschätzung meiner Gesundheit nachdenken lassen. Sodass es, wie bereits geschrieben, soweit gekommen ist, über mein Rauchverhalten nachzudenken.
Ich habe nun seit drei Tagen keine Kippe angefasst. Normalerweise funktioniert das nur bei einer Grippe oder ähnlichem.
Gestern bin ich dann zufällig auf http://www.nichtraucher.de/ gestoßen. Und ich muss sagen, das ist echt ein gutes Portal.
Ich bin zwar noch nicht 200%ig davon überzeugt, mit dem Rauchen aufzuhören, frage mich aber zu mindest nach dem Sinn der Inhalation von Nervengift.....

Dienstag, 6. November 2007

Man kann garnicht früh genug aufhören....

Als ich dieses Bild gesehen habe, bin ich so wütend geworden. Das ist ein Klassiker zum Thema "schlechtes Vorbild".

Also muss ich mir doch als veantwortungsbewusster Vater erneut die Frage stellen: "Warum rauche ich eigentlich?"

Montag, 5. November 2007

Schluss mit Rauchen?


Heute hatte ich einen Anstoß mit dem Rauchen aufzuhören.

Jeder weiß, wie ungesund Rauchen ist.
Dennoch hat es seinen Reiz (und zwar für Millarden Menschen weltweit... genauso wie für mich!)

Jeder hat sein eigenes Motiv:
- Streßbewältigung
- Belohnung
- Zugehörigkeitsgefühl
- Appetitzügler
- etc.

Allerdings bin ich heute wiedereinmal nachdenklich geworden.
Rauchen...
... erhöt das Krebsrisiko
... veringert meine sportliche Leistung
... schwächt meine Vitalfunktionen
... gibt kein gutes Vorbild ab
... ist sehr teuer
... ist Nervengift

und und und.

Davon abgesehen ist Rauchen sogar Assozial, da der Raucher durch das neue Nichtrauchergesetzt vor die Tür des Lieblingsrestaurants gesetzt wird.

Es gibt ja die tollsten Nichtraucher Bücher "Endlich Nichtraucher", "Die Psychologie des blauen Dunstes", "Nichtraucher in 5 Stunden", "Für immer Nichtraucher" .....

Es gibt Selbsthypnose, Akupunktur, Nichtraucherkaugummis, die Nichtraucherspritze und Dinge, von denen ich bisher noch garnichts weiß, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Aber nutzten diese Mittelchen etwas?

Montag, 8. Oktober 2007

mit Licht und der richtigen Ernährung über den Herbst


Der Herbst ist da, das Wetter ist meist grau, die Tage werden kürzer - es beginnt die dunkle Jahreszeit. Für viele Menschen beginnt damit auch der Herbstblues. Der betrifft das jahreszeitlich bedingte Phänomen - von Experten auch 'Saisonal abhängige Depression', kurz SAD, genannt - fast ausschließlich Erwachsene, in der Mehrzahl Frauen. Zu den Symptomen gehören neben einem hohen Schlafbedarf auch fehlender Antrieb, häufige Stimmungswechsel, Konzentrationsprobleme und der Heißhunger nach Süßem.

Die Hauptursache des Herbstblues: Lichtmangel. Licht wird über die Augen aufgenommen und direkt ins Gehirn transportiert. Dort wird die Produktion von stimmungsaufhellenden Endorphinen und des Botenstoffs 'Serotonin' angeregt. Fehlt uns Licht, arbeitet auch die 'Glücks-Produktion' im Gehirn nicht. In der Dunkelheit wird stattdessen verstärkt 'Melatonin' produziert, ein Stoff, der eigentlich den Schlaf mitsteuert. Er sorgt für dafür, dass man sich müde und schlapp fühlt.

Daher sollte man jeden Tag mindestens eine Viertelstunde rauszugehen, um Tageslicht und frische Luft zu genießen. Das bringt das Verhältnis zwischen Serotonin und Melatonin - und damit auch unseren Gemütszustand - wieder ins Gleichgewicht.

Auch die richtige Ernährung kann fit gegen den Herbstblues machen. Gesundes, magnesiumhaltiges Essen regt das Nervensystem an und beugt Stress vor. Vor allem Milch- und Vollkornprodukte sowie Bananen, Beerenobst und Geflügel sind Magnesium-Riesen. Auch die Jod-Bombe Sushi kann für gute Laune sorgen: Jod mobilisiert die Schilddrüsenfunktion und regt den Zellstoffwechsel an - ein Energieschub für den Körper. In Maßen genossen kann auch Schokolade - 'glücksseelig' machen: Sie stimuliert die Serotonin-Produktion im Gehirn.

Darüberhinaus sollte man Farben in den tristen Alltag zu bringen. Farbige Kleidung, Raumdekoration oder ein bunter Blumenstrauß heben die Laune und fördern die Kreativität.

Der Gang ins Solarium hilft über den Herbstblues übrigens nicht hinweg: Auf der Sonnenbank werden lediglich die ultravioletten Strahlen des Lichts über die Haut aufgenommen. Die Endorphin-Produktion startet aber nur, wenn Licht über die Augen direkt ins 'Gute-Laune-Zentrum' im Gehirn transportiert wird. Die Augen müssen aber unbedingt vor der UV-Strahlung des Solariums geschützt werden.

Freitag, 5. Oktober 2007

Wasser ist das lebensnotwendigste für den Körper überhaupt

Ohne Nahrung kann ein Mensch mehrere Wochen je nach Fettreserven überleben, ohne Wasser jedoch nur wenige Tage. Der Wasserbestand des menschlichen Körpers liegt in % des Körpergewichtes etwa bei:

Neugeborenen bei 70 – 80 %

Erwachsenen bei 60%

Bei über 60-jährigen
bei 50-55%

Bei über 85-jährigen bei 45-50%


Das Gesamtkörperwasser setzt sich zusammen aus 2/3 im Intrazellulärraum, also in Muskeln, Skelett, Organen und Fettgewebe sowie 1/3 im Extrazellulärraum, also Im Zwischenzellraum im Magen und Darmsaft, in der Gallenflüssigkeit, im Urin.


Wasser ist also absolut essentiell und erfüllt verschiedene Aufgaben wie zum Beispiel:

- ist Zellbaustein jeder Zelle

- ist Transportmittel für Nährstoffe

- Transportmittel für Ausscheidungsstoffe

- Lösungsmittel für Salze und Mineralstoffe

- Lösungsmittel für Auerstoff und Kohlendioxid im Blut

- Zur Bildung von Harn

- Zur Wärmeregulation durch Schwitzen


Unter ganz normalen Bedingungen benötig der Körper etwa 20-45 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Dieser Bedarf ist jedoch von vielen Faktoren wie Klima, Art und Ausmaß von Betätigung, Art und Aufnahme von Nahrung sowie Art und Menge aufgenommener Salze abhängig.


Die Wasserregulation erfolgt durch das Durstzentrum im Hypotalamus. Die dort gebildeten Hormone steuern zusammen mit der Niere das Durstgefühl. Wenn der menschliche Körper etwa 0,5% seines Wassers verliert entsteht im Normanfalle ein Durstgefühl. Dies nennt man Durstschwelle. Ein Wasserverlust von 10% des Köpergewichtes bedingt schwere Krankheitserscheinungen wie Bluteindickung, Kreislaufversagen, Verwirrtheit. Ein Defizit von 15-25% ist tödlich. Chronischer Wassermangel ist an folgenden Symptomen erkennbar:

Obstipation
- Vermehrte Infektanfälligkeit

- Verminderte Leistungsfähigkeit

- Gestörte Temperaturregulation
- Schwäche, Schwindel, Apathie, Verwirrtheit
- Trockene Zunge

- Trockene Schleimhäute


Ebenso wirkt die Gabe verschiedener Medikamente wie Diuretika und Abführmittel stark beeinflussend auf den Wasserhaushalt. Ein generell erhöhter Wasserbedarf besteht bei Diabetes mellitus Typ 2 und Morbus Parkinson. Bei verschiedenen Nierenerkrankungen sowie Dialysepflicht wiederum ist die genau Kontrolle der nicht zu hohen Wasserzufuhr zu beachten.
(Quelle: openpr.de)

Also: TRINKEN TRINKEN TRINKEN !!!

Mittwoch, 19. September 2007

Hauttips - so bekommen Sie schönere Haut









Gut für die Haut:

  • Vitamin, Ballaststoff- und zinkreiche Ernährung
  • Schwitzen (Dampfbad) kurbelt den Stoffwechsel und die Durchblutung an
  • Regelmäßiger und ausreichender Schlaf
  • Häufige Spaziergänge und Sonnenlicht (allerdings nur in Maßen)
  • Genug Wasser trinken

Schlecht für die Haut:

  • Kälte, Heizungsluft und trockenes Raumklima
  • Zuviel Sonne: Sonnenbrand (UVB-Strahlen); aber auch die alltägliche UVA-Strahlung fördert Hautalterung
  • Nikotin und zuviel Alkohol
  • Unregelmäßiger und zuwenig Schlaf
  • Abgase, Luftverschmutzung
  • Streß und Hektik

Donnerstag, 30. August 2007

Depressiv durch Schimmelpilz


Feuchte, schimmelbefallene Wohnungen machen nicht nur körperlich krank. Eine derart ungesunde Umgebung greift auch die Psyche an.

Schimmelpilze lassen die Seele leiden
Egal, ob im Bad, in der Küche oder im Schlafzimmer: Schimmel sieht nicht nur hässlich aus, sondern macht auch seelisch krank. Das ergab eine Analyse der Angaben von mehr als 6000 Europäern in acht Städten.

Ergebnis: Je feuchter und schimmliger die Umgebung, desto häufiger gaben die Befragten an, unter Symptomen einer Depression wie Appetitlosigkeit, geringem Selbstbewusstsein und Schlafstörungen zu leiden.
Der Zusammenhang überraschte die Forscher, denn er blieb auch erhalten, nachdem sie andere Faktoren herausgerechnet hatten, die eine Depression begünstigen können, etwa Arbeitslosigkeit oder Überbevölkerung. Doch das Gegenteil war der Fall. „Die Studie macht deutlich, dass der Wohnraum ein Indikator für Gesundheit und auch psychische Gesundheit ist“, betont Edmond Shenassa von der Brown University in Providence im US-Bundesstaat Rhode Island.

Dem Schimmel ausgeliefert

Einen Grund für den Zusammenhang sieht der Forscher darin, dass die Betroffenen sich oft ihrer Wohnsituation ausgeliefert fühlten. Ein weiterer Faktor seien gesundheitliche Probleme, die auf Schimmelpilze zurückgehen, zum Beispiel Asthma, chronische Müdigkeit und Erkältungen oder Halskrankheiten. „Wenn man sich krank fühlt und das Gefühl hat, an der Situation nichts ändern zu können, kann das die seelische Gesundheit beeinträchtigen“, glaubt der Epidemiologe.

In weiteren Studien wollen die Wissenschaftler klären, ob Schimmel tatsächlich direkt Depressionen auslöst. „Das würde mich nicht sehr überraschen“, sagt Edmond Shenassa. Schimmelpilze enthalten Giftstoffe, die das Nervensystem beeinflussen könnten und damit auch die Gehirnregion, die unter anderem Impulskontrolle, Gedächtnis, Sexual- und Sozialverhalten steuert.

Die Daten für die Analyse stammten aus der Large Analysis and Review of European Housing and Health Status (LARES) der WHO aus den Jahren 2002 und 2003.
(Quelle: bid/American Journal of Public Health)

Mittwoch, 29. August 2007

Was bewirkt das Lachen im Körper?


Die Wissenschaft, die die Wirkung des Lachens auf Körper und Psyche untersucht, heißt Gelotologie (vom griechischen "gelos" - Lachen).

  • 19 verschiedene Arten des Lachens hat der amerikanische Wissenschaftler Paul Ekman entdeckt. Nur eine Variante ist echt. Alle anderen dienen der Anpassung innerhalb der Gesellschaft. Beispielsweise Lächeln aus Höflichkeit oder um Unsicherheiten zu verbergen.
  • Die Fähigkeit zu lachen ist angeboren. Kleinkinder können bis zu 500-mal täglich lachen. Erziehung und gesellschaftliche Zwänge vermindern das Lachen mit zunehmendem Alter.
  • Eine Minute lachen hilft der Gesundheit ebenso, wie 10 Minuten joggen oder 30 Minuten Entspannungsübungen.
  • Wissenschaftler sind sich sicher, das Lachen die Lungenfunktion verbessert, das Gehirn mit Sauerstoff versorgt, die Immunabwehr steigert und Stresshormone abbaut.
  • 80 Muskeln benötigt der Mensch, um zu lachen.
  • Seit der 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wird in den USA das Lachen therapeutisch eingesetzt. Inzwischen gibt es auch in vielen europäischen Ländern humorvollen Visiten mit Clowns, die dafür sorgen, dass kranke Kinder das Leben etwas leichter nehmen können.
(Quelle: gesundheit.de)

Wieviele Obstsorten gibt es auf der Welt?


Sie wachsen an Sträuchern, Büschen und Bäumen. Sie sind klein und rund wie eine Heidelbeere oder krumm und länglich wie eine Banane. Keine Lebensmittelgruppe bietet so viel bunte Abwechslung und so viel gesunden Genuss wie das Obst.

Allen Obstarten gemeinsam ist, dass sie Früchte oder Samen mehrjähriger Pflanzen sind und angenehm schmecken, meist süßlich oder etwas säuerlich. Der Begriff "Obst" entstand aus dem mittelhochdeutschen Wort "obez", was "Zukost, Beikost" bedeutet. Damals war es üblich, Obst in Form von Kompott als Ergänzung zu den Hauptspeisen zu essen.

Heute überwiegt Frischobst: Jeder Bundesbürger isst täglich etwa 100 g frisches Obst und rund 50 g Obst in verarbeiteter Form. Die veränderten Vorlieben sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Qualität und Geschmack inzwischen durch Züchtung verbessert wurden. Während über Jahrhunderte hinweg aus dem ursprünglichen Wildobst durch Zufallsbefruchtung neue Obstsorten entstanden, wird die Obstzüchtung seit dem 20. Jahrhundert systematisch betrieben. Dazu war es notwendig, die genetischen und physiologischen Eigenschaften der Obstsorten zu erforschen.

Neue Züchtungen

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse ist es heute möglich, gezielt neue Obstsorten mit bestimmten Eigenschaften zu züchten. So entwickelten sich inzwischen aus mehreren Hundert Obstarten weltweit mehr als 40 000 verschiedene Obstsorten.

Allein der Apfel umfasst rund 20 000 Varianten. Äpfel sind in Deutschland übrigens das beliebteste Obst, gefolgt von Bananen, Apfelsinen, Clementinen, Tafeltrauben, Pfirsichen und Erdbeeren. Die Monate Juli bis Oktober sind in Deutschland Haupterntezeit. Jetzt ist die Vielfalt an frischem Obst am größten und der Geschmack am besten. Zugreifen lohnt sich!

(Quelle: gesundheit.de)

ACHTUNG: Viele Obst- und Gemüsesorten sind pestizidbelastet. Achten Sie beim Kauf auf die "richtige Jahreszeit". Lassen Sie dem Obst und Gemüse Zeit, bis es auf den Feldern wächst, statt in Gewächshäusern mit künstlichem Dünger auf Größe und Aussehen optimiert wird.

Die meisten Inhaltsstoffe und die wenigsten Pestizide findet man in kontrollierten BIO-Produkten. Diese sind zwar ein paar Cent teurer, aber das sollte Ihnen Ihre Gesundheit wert sein.

Antibiotika-Resistenz - was ist das?


Viele bakterielle Infektionen, die früher als schwer oder gar lebensbedrohlich galten, können heute erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.

Der weit verbreitete Einsatz von Antibiotika seit den 50er Jahren hat jedoch zu einem übermäßigen Gebrauch und Missbrauch von Antibiotika und somit zum Auftreten neuer resistenter Bakterienstämme geführt.

Die antibiotische Resistenz kann die Wirksamkeit antimikrobieller Wirkstoffe reduzieren, was erhöhte Morbidität und Mortalität (Krankheitshäufigkeit und -sterblichkeit) bei Patienten mit gewöhnlichen Infektionen zur Folge haben kann. Vor allem stellt dies für Patienten mit Grundleiden oder Immunsuppression eine besondere Bedrohung dar.

Zunehmende Probleme

Heute gehört bakterielle Resistenz bei nosokomialen (innerhalb des Krankenhauses erworbenen) Infektionen zum Alltag und wird auch bei ambulant, also außerhalb des Krankenhauses erworbenen Erkrankungen zunehmend zum Problem. Nach Angaben der US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (Centers for Disease Control and Prevention) sind Antibiotika-Resistenzen inzwischen so weit verbreitet, dass bei praktisch den meisten signifikanten weltweit vorkommenden bakteriellen Infektionen die Erreger eine Resistenz gegen üblicherweise eingesetzte Antibiotika entwickeln.

So sind beispielsweise Bakterien einschließlich Pneumokokken, Staphylokokken, Enterokokken und Mykobakterien inzwischen gegen viele antimikrobielle Wirkstoffe resistent, die früher effektiv waren.

(Quelle: gesundheit.de)